Skip to main content

🔄 Von festen Release-Zyklen zur kontinuierlichen Auslieferung

Bisher haben wir neue Versionen in einem festen Rhythmus von etwa drei Wochen veröffentlicht. Dieses starre Modell war jedoch nicht immer ideal – insbesondere dann, wenn Fehlerbehebungen oder kleinere Verbesserungen bereits früher bereitstanden. Deshalb wechseln wir zu einem Modell der kontinuierlichen Auslieferung: Künftig planen wir, jeweils im Rhythmus von ein- bis zwei Wochen Abständen kleinere Updates bereitzustellen. Dabei kann es sich beispielsweise um Fehlerbehebungen, Optimierungen oder kleinere Änderungen an der Benutzeroberfläche handeln. Größere neue Funktionen werden wir selbstverständlich weiterhin vorab ankündigen. Das gilt auch für grundlegende Änderungen, durch die sich die bisherige Funktionsweise des HUBs spürbar verändert. Für unsere Kommunikation bedeutet das:
  • Ausführliche Product Updates werden künftig seltener erscheinen.
  • Dafür kommen regelmäßige kleinere Updates zu den wöchentlich veröffentlichten Änderungen hinzu.
  • Informationen, die für die Nutzung des HUBs besonders wichtig sind, nehmen wir zusätzlich in das Handbuch auf.
  • Wichtige Hinweise zeigen wir direkt im HUB als Informationsoverlay an, damit sie alle Nutzer erreichen.
So können wir Verbesserungen schneller bereitstellen und gleichzeitig dafür sorgen, dass Sie bei relevanten Neuerungen weiterhin umfassend informiert werden.

🧰 Tools und Konnektoren werden jetzt automatisch verwendet

Eine erste Änderung im Rahmen dieses neuen Modells betrifft die Nutzung von Tools im Chat. Bisher mussten Nutzer viele Werkzeuge vor dem Absenden einer Nachricht manuell auswählen oder aktivieren. Das war umständlich – und im ungünstigsten Fall wurde die Auswahl schlicht vergessen. Ab sofort ist dieser zusätzliche Schritt nicht mehr notwendig: Der Chat erkennt anhand Ihrer inhaltlichen Aufforderung selbst, welches verfügbare Tool benötigt wird, und setzt es automatisch ein. Das gilt insbesondere für den Code & Data Analyst. Sie müssen ihn nicht mehr gesondert aktivieren. Wenn für eine Aufgabe beispielsweise eine Datei ausgewertet, eine Berechnung durchgeführt, ein Diagramm erstellt oder ein Dokument erzeugt werden muss, greift der Chat automatisch auf das Werkzeug zurück. Auch die Konnektoren zu anderen Systemen müssen nicht mehr manuell ausgewählt werden. Sie können Ihre Anfrage einfach wie gewohnt formulieren, zum Beispiel:
  • „Suche in meinen E-Mails nach …“
  • „Erstelle einen Kalendereintrag für …“
  • „Suche in HubSpot nach folgendem Kunden …“
  • „Veröffentliche ein Update im Teams-Channel …“
Voraussetzung ist weiterhin, dass der jeweilige Konnektor von Ihrem Administrator freigegeben wurde und Sie die zugehörige Integration mit Ihrem Benutzerkonto verbunden haben. Der Unterschied: Sie müssen nicht mehr zusätzlich daran denken, das passende Werkzeug vor Ihrer Anfrage auszuwählen.

🌐 Die Websuche bleibt eine bewusste Auswahl

Eine Ausnahme ist die Websuche. Auch wenn sie für Ihre Organisation grundsätzlich aktiviert ist, muss sie weiterhin bewusst für die jeweilige Anfrage eingeschaltet werden. Klicken Sie dafür unterhalb des Eingabefelds auf das Pluszeichen und wählen Sie anschließend „Web Search“ aus. Bildschirmfoto 2026 09 18 Um 13 31 02 Damit stellen wir sicher, dass Informationen aus dem öffentlichen Internet nur dann in eine Antwort einbezogen werden, wenn Sie dies ausdrücklich wünschen. Für alle anderen verfügbaren Tools und verbundenen Systeme gilt: Beschreiben Sie einfach im Chat, was Sie erledigen möchten – der HUB kümmert sich automatisch um die Auswahl des passenden Werkzeugs.

🔌 Eigene MCP-Server anbinden

Mit dem neuen Update können Sie eigene MCP-kompatible Server mit dem neuland.ai HUB verbinden. MCP steht für Model Context Protocol und ermöglicht es, individuelle interne Werkzeuge oder Dienste von Drittanbietern direkt im Chat zu verwenden – ohne dafür einen eigenen HUB-Konnektor entwickeln zu müssen.

Wichtig an dieser Stelle: Die Anbindung eines MCP-kompatiblen Server ist derzeit individuell für den einzelnen (freigegeben) User möglich. Dies bedeutet, dass es derzeit noch nicht möglich ist eine Verbindung herzustellen, die für die gesamte Organisation verfügbar ist.
Notwendige Einstellungen müssen daher von jedem berechtigten User eigenständig gesetzt und initiiert werden.

Zukünftig wird dies auch als Admin für die gesamte Organisation möglich sein. 
Sofern die Funktion für Sie freigeschaltet wurde, kann der Benutzer unter Einstellungen die Verbindung herstellen. Benötigt wird dafür:
Server URL oder JSON configuration, nebst MCP server URLName (optional), und Authorization header (optional).
Den Aufruf des Tools finden Sie sie im Chat unter Pluszeichen → MCP. Dort können  für die jeweilige Unterhaltung ein- oder ausgeschaltet werden. Die Konfiguration ist über eine Server-URL oder eine JSON-Konfiguration möglich.
Die Nutzung von MCP ist standardmäßig deaktiviert und muss zunächst durch einen Administrator in den Einstellungen aktiviert werden. Wir empfehlen, die Funktion nur für ausgewählte und entsprechend unterwiesene Nutzer freizugeben. Vor dem Hinzufügen eines MCP-Servers sollte insbesondere geprüft werden:
  • Wer betreibt den Server?
  • Welche Werkzeuge und Aktionen stellt er bereit?
  • Welche Daten werden bei der Nutzung übertragen?
  • Welche Authentifizierung ist erforderlich?
  • Entspricht der Einsatz den internen Sicherheits-, Datenschutz- und Compliance-Vorgaben?
Der angebundene MCP-Server erhält nicht automatisch Zugriff auf sämtliche Daten im HUB. Inhalte, die bei einer konkreten Anfrage an ein MCP-Werkzeug übergeben werden, können jedoch an den externen Server übertragen und dort verarbeitet werden.
Unsere Empfehlung: Aktivieren Sie MCP zunächst nur für klar definierte Anwendungsfälle und geschulte Nutzer. Prüfen und dokumentieren Sie jeden Server, bevor er im Arbeitsalltag eingesetzt wird.

Unter den Feature Flags in den Admin-Einstellungen kann dies mit dem Update neben der Orchestration/ Automatisierung, dem Marketplace und dem Auto-LLM Routing an- oder abgewählt werden.
Bildschirmfoto 2026 09 21 Um 08 50 47

🔐 Präzisere Steuerung über Rechte und Rollen

Mit den Neuerungen im Bereich Rechte und Rollen können Administratoren noch einfacher und genauer festlegen, welche Funktionen und Ressourcen bestimmten Nutzern oder Nutzergruppen zur Verfügung stehen. Dies ist bereits jetzt möglich. Mit dem kommenden Update kann aber auch die Nutzung der Automatisierung (Orchestration) vergeben werden (muss initial von neuland.ai freigegeben werden), aber auch die Nutzung der MCP Schnittstelle.

Die derzeit als Default gesetzte User-Rolle kann für diesen Zweck nicht nur eingesehen, sondern auch kopiert werden. Gleichzeitig kann mit wenigen Klicks eine neue Rolle auf aktive User übertragen werden.  
Damit können Organisationen beispielsweise:
  • leistungsstarke oder besonders kostenintensive Modelle nur bestimmten Gruppen bereitstellen,
  • technische Funktionen gezielt für Power User oder Fachabteilungen freigeben,
  • den Zugriff auf MCP auf unterwiesene Nutzer beschränken,
  • unternehmensinterne Sicherheits- und Governance-Vorgaben besser abbilden.
So bleibt der HUB flexibel nutzbar, während Administratoren gleichzeitig die Kontrolle darüber behalten, welche Ressourcen und erweiterten Funktionen innerhalb ihrer Organisation eingesetzt werden dürfen.
Bildschirmfoto 2026 09 21 Um 08 49 355555
Bildschirmfoto 2026 09 21 Um 08 49 43333